Mathematik,  Veröffentlichungen

Relationale Zahlen

Relationale Zahlnotation

Im Rahmen der philosophischen Überlegungen, insbesondere über existentielle Gegenwart, mögliche Einmaligkeit, relative Gegensätze, und Individualität haben sich Widersprüche in der klassischen Zahlendefinition[1]Es soll hier keine abschließende Definition einer eigenen Zahlenkategorie für sich beansprucht werden. Es handelt sich um erste Überlegungen, aus reinem Interesse, bei denen prinzipiell jeder für … Continue reading aufgetan. Die sich im Übergang zur klassischen Zahlendefinition, in der Relation von relativen Gegensätzen nur bedingt aufheben, sondern einander relativieren lassen sollten. Es soll daher der Versuch gewagt werden, diese aufzuheben. In der klassischen Mathematik sind Zahlen absolute Objekte: 1, 2, 3 usw. Die bei einer Operation als geschlossen anzusehen sind, und sich im unbestimmten Teil auf ein Ganzes bezogen haben sollten, das undefiniert geblieben sein müsste[2]So wären dem in der Deutung ein Zeichen gegeben worden, und noch eines, welches sich im gleichen Gedanken darauf stützen sollte, als es im Gegensatz keine Mehrzahl gegeben haben sollte. Mit einer … Continue reading.

In der relationalen Zahlnotation dagegen ist jede Zahl ein relationaler Anteil eines relativen Ganzen. Das bedeutet: Zahlen existieren nicht isoliert, sondern immer im Verhältnis zu einem Kontext \(G\), der selbst nur als relatives Ganzes gedacht wird.

In der klassischen Zahlenlehre impliziert beispielsweise die Zahl \(„2“\) die Addition: \(„2“\) ist als Zahlzeichen bereits das Ergebnis von \(„1+1“\). Dadurch erhält die Rechenoperation selbst Zahlencharakter. Addiert werden Teile, von denen man nicht weiß, welcher Teil von welchem Teil, welcher ist. Im relationalen Zahlensinn soll dies gerade nicht gelten: Zahlen sind keine primitiven Zeichendefinitionen, sondern Projektionen relationierter Identitäten.

In der klassischen Zahlentheorie wird angenommen, dass die Unendlichkeit, die Ausdruck unserer Vorstellungen sein kann, und mathematisch erfasst werden sollte, unteilbar sein würde. Es liefert hinsichtlich Einmaligkeit, oder Unteilbarkeit gleich ein signifikantes Paradoxon, weil Endlichkeit und Unendlichkeit im Zahlenbegriff eigentlich schon verknüpft sind, eine Zahl wäre in diesem Sinne eine abgeschlossene Einheit, die jedoch in sich selbst immer weiter geführt werden könnte. 

Die Unendlichkeit ließe sich aber nicht teilen, weil kein eindeutiger Wert definiert werden könnte, der dieses Phänomen wiedergibt. Die Widersprüche, die sich unterdessen bei der klassischen Zahlenlehre auftun waren bereits genannt, die zur relationalen Zahlenidee geführt haben sollten. Unmöglich erscheint nicht die Unendlichkeit der Relationen. Wenn ein unbestimmter Teil im Widerspruch des Zahlenbereichs fortbestünde, also eine Menge eigentlich nie endlich bestimmt betrachtet werden könnte, weil im relativen Gegensatz, und per Definition gesehen, ein anderer Teil immer fortbestünde, müsste dieser eigentlich als relativ unendlich angesehen werden könnte. 

Die Frage lautet also auch, ob über die relationale Zahl, wenn sie als objektiv unendlich betrachtet werden würde, innerhalb einer unendlichen Anzahl an Relationen, eine Definitionsebene trotzdem möglich erscheine, weil aus der Relation, ein relatives Ganzes unweigerlich gegeben sein müsste, als der Teil, der ohnehin unbestimmt sein müsste. Die Unendlichkeit würde beibehalten werden, in der Zahl vorhanden bleiben, jedoch relativiert werden, wie eine bestimmte Menge daraus. 

Die Einführung der Relationalen Zahlen ist nicht auf einfache Berechnungen ausgelegt, dies ergibt sich schon aus den Widersprüchen der klassischen Zahlendefinitionen (Vereinheitlichung von Zahlen und Operatoren, Deutungsunbestimmtheit), die aufgezeigt werden sein sollten. Es geht um das Grundverständnis für die Zahlen. Ob die Definition notwendig erscheint, im Zusammenhang von bestehenden Zahlensystemen, Notationen, Definitionen, so bleibt der Ansatz erhalten[3]Ausgehend von der menschlichen Deutung, von Objekten, Gegenständen, von Zahlenzeichen, muss es eine Bedeutung geben, wie bekannte Zahlensysteme abgeleitet wurden. Der Mensch neigt gerne dazu, etwas … Continue reading.

Ebenen der rationalen Zahlendefinition

Die Relationale Zahlentheorie unterscheidet strikt zwischen drei Ebenen:

  1. Identitätsebene: Erkennbarkeit von Objekten; jedes Objekt \(o\), welches in der mathematischen Forderung selbst Relationsobjekt einer Zahlnotation sein, respektive werden könnte, erhält ein Symbol \( L (o)\), im Bedeutungssinn seiner Zahlennotation.
  2. Relationsebene (Zahlenschicht): Bedeutungsbildung durch Relationen. Dies ist die eigentliche Ebene der relationalen Zahl. Sie beschreibt den Strukturformalismus der relationalen Identität. Addition oder Aggregation von Relationen erzeugt neue Relationen, aber noch keine Zahlen.
  3. Projektionsebene (Maßschicht): Übersetzung von Relationen in Zahlenwerte. Zahlen seien hier Abbilder, nicht Substanz im ganzheitlichen Zahlensinn.

Diese Ebenen bilden zusammen den vollständigen Bedeutungsrahmen: Objekte werden zunächst unterscheidbar gemacht (Identität), dann zueinander in Beziehung gesetzt (Relation), und erst anschließend optional in Zahlenwerte übersetzt (Projektion). Es gilt: Zahl = Relation, Maß = Projektion.

Die Relationsebene

In der klassischen Mengenlehre ist eine Teilmenge \(X \subseteq G\) einfach eine Auswahl von Elementen aus einem Ganzen \(G\).

Im relationalen Zahlensinn definieren wir relationale Konfigurationen

$$ X \triangleleft G, $$

daher \(X\) existiere relativ zu \(G\).

Definition: Die Relationsidentität sei:

\[ [X]_G = \varepsilon(X \triangleleft G) \]

In der klassischen Mengenlehre gilt Extensionalität, also

$$ X = Y \Leftrightarrow \forall z (z \in X \leftrightarrow z \in Y).$$

Relational gelte

$$ [X]_G \neq [Y]_G $$

1. Relatives Ganzes und relationaler Teil

Wir unterscheiden drei Schichten:

  • Relative Einheit: $$ x \triangleleft (X, G) $$
  • Relatives Maß: $$ \mu_G(X) = \frac{\text{Größe von } X}{\text{Größe von } G} $$
  • Normalisierung: $$ \mathcal{N}_G(\mu_G(X)) = [X]_G) $$
    Die Normalisierung hebt das Maß zur Einheit. Damit wird klar: Maß und Identität sind zwei Perspektiven auf einen relationalen Zusammenhang. Dadurch wird jede konkrete Größe zu einer Teil-Identität.

2. Relationale Zahl

Eine Zahl entsteht als operative Kopplung relationaler Teilidentitäten innerhalb eines gemeinsamen Kontextfeldes:

$$ \mathfrak{R_{G}}(\mathsf{Part}) = \circ_{X \in \mathsf{Part}} \varepsilon(X \triangleleft G).$$

 

4. Projektion auf klassische Zahl

Klassische Zahlen erscheinen erst durch Projektion. Die Projektion \(P\) wirft die Maßschicht ab und liefert einen Wert:

$$ P \left(R_{G} \left(\mathsf{Part}\right)\right) = \mu_{G} \left(\mathsf{Part}\right). $$

Die klassischen Zahlen sind Projektionen der relationalen Struktur.

4. Identitätsschicht

In der Identitätsschicht gibt es keine Zahlen wie „1“ oder „a“. Sie kennt keine Kardinalzahlen. Stattdessen schreiben wir:

  • Relationale Zahl: $$ [X]_G := \varepsilon(X \mid G) $$
  • Projektion: $$ P([X]_G) = \mu(X \mid G) $$

Die relationale Identität entsteht erst durch eine relativ stabile relationale Differenz:

$$ \Phi_{Rel} := (a…|c|b).$$

Im folgenden gelte sinngemäß \( (X|G) := X \triangleleft G\) als objektive Schreibweise.

5. Algebraische Operationen im Kontext

Obwohl die Operationen wie Addition oder Multiplikation aussehen wie im klassischen Zahlbereich, sind sie kontextgebunden. Die Addition sei also keine Akkumulation, sondern relationale Kopplung. Für festes relatives Ganzes \(G\) gilt:

  • Addition (operative Kopplung): $$ [X]_G \oplus [Y]_G := [X \cup Y]_G $$
  • Multiplikation (optional, im Sinne einer Interferenz): $$ [X]_G \cdot [Y]_G := [X \cap Y]_G $$

Für die Addition relativer Teile gelte: $$ \varepsilon(X \mid G) \oplus \varepsilon(Y \mid G) = \mathcal{R}_G (\{X,Y\} \mid G) $$

Und für die Projektion dieser Addition relationaler Identität:

$$ P(\mathcal{R}_G (\{X,Y\} \mid G)) \\ = \mu(X \mid G) + \mu(X \mid G) $$

Mit der eingebetteten Relationsidentität sei diese auch als

$$ \Phi_{Ref} (R_{X}, R_{Y}) $$

zu formulieren. Oder die Projektive Maßbildung mit

$$ P(\mathcal{R}_X)) \\ = \mu(X|G). $$

Klassische Arithmetik entstehe erst nach Projektion, die relationale Dichte in messbare Quantität überführe. Demnach steht auf der einen Seite von

$$ P(\mathcal{R}_G (\{X,Y\} \mid G)) \\ = \mu(X \mid G) + \mu(X \mid G) $$

die projektive Darstellung, auf der anderen liegt die eigentlich relationale Struktur[4]Darf hier auf die Arbeitsweise eingegangen werden: Einzelne Aspekte dürfen noch vertieft werden: Relative Einheit wie a zu sich, und b zu sich, wenn also a, a wie b, b in der Relationsidentität … Continue reading. Unter Einbeziehung der Neuformulierung sei ferner 

$$ P(\mathcal{R}_a \oplus  \mathcal{R}_b) = P(\mathcal{R}_a + \mathcal{R}_b) $$ zu notieren. 

6. Einbettung klassischer Zahlbereiche

Die klassischen Zahlbereiche \(\mathbb{N}, \mathbb{Z}, \mathbb{Q}, \mathbb{R}, \mathbb{C}\) erscheinen als Projektionen relationaler Strukturen unter vollständiger Kontextnormalisierung:

  • Natürliche Zahl: $$ [X]_G \ \text{mit} \ P([X]_G) = n $$

Es bedeute, Ordinalität verschwinde in Projektion. 

7. Relationaler Raum

Sei \(A\) ein Zahlenbereich (z. B. \(\mathbb{N}, \mathbb{Z}, \mathbb{Q}, \mathbb{R}, \mathbb{C}\)). Für ein relativ festes \(G\) sei der relationale Raum:

$$ \mathcal{R}_G = \varepsilon(X \mid G): \{ [X]_G \} $$

Die Projektionsabbildung \(P:\mathcal{R}_G \rightarrow A \) erzeugt klassische Zahlen als Maßwerte.

Obwohl die Operationen in \(\mathcal{R}_G\) formal wie in \(A\) aussehen, gilt:

$$ \mathcal{R}_G \not\cong A $$

Denn:

  • \(A\) existiert nicht fundamental, sondern nur als Bild unter \(P\).
  • \(\mathcal{R}_G\) ist ein originärer Raum von Identitäten: $$ \mathcal{R}_G = \{ [X]_G \mid X \subseteq G \} $$

8. Schlussfolgerung

Die relationale Zahl ist eine originäre, kontextgebundene Einheit.
Klassische Zahlen entstehen erst durch Projektion.

Der Raum: $$ \mathcal{R}_G = \varepsilon(X \mid G): \{ [X]_G \} $$ sei fundamental – nicht abgeleitet aus den klassischen Zahlbereichen, sondern umgekehrt.

Relationale Struktur der rationalen Zahl

Selbstrelation: Die Selbstrelation erscheine als relativer Grenz-, oder Fixfall

$$\Phi_{Rel} \varepsilon(X \mid X)$$

$$ = \textrm{relative Einheit im Eigenraum:}$$

$$ (X… |c_{X}| X),$$

$$\Phi_{Rel} (X) = (X… |c_{X}| X) $$

mit \( c_{X} = \Phi_{Ref} (X) \).

Für ein relativ normiertes Objekt \(o \in G\) gelte:

$$[o]_G := \varepsilon(\{o\}\mid G)$$

Es sei Objekt \(o\) im Kontext \(G\).

Vielheit: Für eine Teilmenge \(X=\{o_1,\dots,o_m\}\subseteq G\) gelte:

$$[X]_G := \oplus [o_i]_G .$$

Die Vielheit ist Aggregation von Selbstrelationen. Sie ist invariant gegenüber Vertauschung der Objekte und bleibt rein relational, solange keine Projektion gewählt wird.

Normalbruch: Definition: Der Normalbruch ist die Projektion einer Vielheitsrelation:

$$P([X]_G) = \mu_G (X) = \frac{|X|}{|G|}.$$

Es definiere \(G\) den Maßraum. Die Permutationsinvarianz hänge nur noch von Kardinalität ab, und es gelte Idempotenz auf relationaler Ebene. Aus gleiche Weise Folge

$$P([Y]_H) = \mu_G (Y) = \frac{|Y|}{|H|}.$$

Doppelbruch: Definition: Die Doppelbruchrelation sei damit das Verhältnis zweier Projektionen:

$$\frac{P([X]_G)}{P([Y]_H)} = \frac{|X|/|G|}{|Y|/|H|} = \frac{|X|\cdot |H|}{|Y|\cdot |G|}.$$

Eigenschaften

  • Kontextabhängig: Nur sinnvoll, wenn \(G,H\) definiert sind.
  • Kontextkürzung: Wenn \(G=H\), reduziert sich die Relation auf \(\frac{|X|}{|Y|}\). Der Kontext fällt in homogenen Vergleichssituationen heraus.

Die Bruchrelation lässt sich entlang verschiedener Dimensionen auflösen: Es ist kein Mengenvergleich im herkömmlichen Sinne, sondern ein Vergleich ihrer kontextnormalisieren Anteile. Der Vergleich ist immer kontextrelational. Es gilt \( (X, G) \sim (Y, H)\) über Projektion. Dann gelte für den Doppelbruch in rein relationaler Form

$$ D = P\left(\Phi_{Rel} (X, G) / \Phi_{Rel} (X, G) \right) $$

als Projektion eines Verhältnisses von Relationsidentitäten.

Ordinalität: Stellung der Teile im Kontext:

$$[o_i]_G^{\text{ord}} := \varepsilon(\{o_i\}\mid G, \text{Position } i).$$

Projektion ignoriert Ordinalität \( P ([o_i]_{G}^{ord}) = P ([o_i]_{G} \), relational bleibt sie sichtbar. Es gilt Invarianz unter Projektion. Es handelt sich vergleichsweise um eine innere Struktur (Indexierung), ohne Einfluss auf Maß. Die Ordinalität sei damit eine Differenzierung innerhalb einer relationalen Selbststruktur.

Kardinalität: Wir definieren Kardinalität als Projektion der Relation:

$$[X]^{\text{card}} := P_{\text{abs}}([X]_G) $$, oder

$$ |X| = \text{deg} \left( \varepsilon(X | G) \right). $$

Richtungsabhängigkeit und Richtungsdualität: Orientierung der Relation als Relationale Reziprozität:

$$[X]_G^{\rightarrow} \circ [X]_G^{\leftarrow} \rightarrow \varepsilon (X, X).$$

Ordinal-Kardinal-Überlagerung: Definition: Die Kardinalstruktur sei reihenfolgeinvariant, die Ordinalstruktur beschreibe die interne Differenzierung der relationalen Elemente.

Die Aggregation erfolge nicht durch lineare Summation, sondern relationale Kopplung:

\[[X]_G = \circ_{i} [o_{i}]_{G}^{\text{ord}}\]

Die Projektion dieser relationalen Struktur ergebe den Normalbruch

\[P([X]_G)=\frac{|X|}{|G|}.\]

Differenzrelation: Die relative Differenz zweier Teilrelationen, sei die Veränderung der Stabilitätsidentität unter Kontext \(G\), \(\text{falls } T \subseteq S.\):

$$\Delta_{G} (S, T):= \varepsilon\left(S|G\right) \ominus_{R} \varepsilon\left(T|G\right)$$

Es handele sich um eine Strukturdifferenz. Das Ergebnis sei ein Stabilitätsunterschied. Es sei die Abweichungsrelation zwischen Kontextzuständen. Dann gelte

$$ P(\Delta_{G} (S, T)) = \frac{|S| – |T|}{|G|} $$

als Schattenabbildung der relationalen Differenz.

Produktrelation: Die Produktrelation von Vielheit sei die Kopplung der Relationsidentitäten im jeweiligen Kontext:

$$[X]_G \otimes [Y]_H = \varepsilon(X|G) \otimes \varepsilon(Y|H).$$

mit der Projektion :

$$P([X]_G) \otimes P([Y]_H) = P([X]_G) \cdot P([Y]_H).$$

Grenzstruktur im Unendlichen

Sei \(G_{n}\) eine Folge von Kontexten mit wachsender Auflösung \(G_{n}=n\), und \(X\) ein in allen Kontexten stabil identifizierbares Teilobjekt, dann sei die Projektionsebene:

\[ P([X]_{G_{n}}) \]

\[\rightarrow \text{Entkopplung von Maßstrukur}.\]

Interpretation: Die Projektion verliert ihre skalare Interpretierbarkeit im Grenzkontext. Die Relationsebene mit \(\varepsilon(X|G_n)\) bleibt erhalten.

Autor

References

References
1 Es soll hier keine abschließende Definition einer eigenen Zahlenkategorie für sich beansprucht werden. Es handelt sich um erste Überlegungen, aus reinem Interesse, bei denen prinzipiell jeder für sich selbst die Frage nach ihrer Bedeutung beantworten muss, soweit er Interesse daran finden sollte, solche Überlegungen anstellen zu wollen. Etwaige Fehler sollen ebenso dazu gehören, wie mögliche Verbesserungen. Allgemeiner Hinweis: Der Autor hatte während seiner Studienzeit die im anwendungsbezogenen Studium angesetzten Prüfungen zur Mathematik geschrieben, und bestanden, auch wenn es schon ziemlich lange her ist, war das Interesse daran erhalten geblieben
2 So wären dem in der Deutung ein Zeichen gegeben worden, und noch eines, welches sich im gleichen Gedanken darauf stützen sollte, als es im Gegensatz keine Mehrzahl gegeben haben sollte. Mit einer Zahl Eins zu rechnen, wenn die Umkehrung, ein Halbes im Verhältnis zu Zwei, weil, im Gegensatz nicht relativ gleichen Teilen, nicht Eins sein würde, im Übergang von Dualismusform 1,1, als das eigentlich umgekehrte Doppelte, als das nächste vermeintliche Ganze. Und die Zwei auch kein halbes Ganzes sein konnte, an sich nicht, identisch betrachtet, oder in einer Dopplung, die den relativ betrachteten, weil vermeintlichen Widerspruch aufgelöst haben könnte, wie jede andere Zahl, die nicht im gleichen, nicht eindeutigen Teilungsinkremt dazu, oder in einer eindeutigen Relation zueinander gestanden haben sollte. Wenn 1 also kein halbes Ganzes sein kann, und im Versuch das Doppelte zu bilden der versteckte Widerspruch gewesen sein müsste, es auszugleichen. Weil über den Gegensatz, die Dualismusform hinaus, und selbst ein Zahlenzeichen, eine wenngleich unechte Dopplung sein sollte, weil das Zeichen selbst nicht identitär wäre. Etwas als geschlossen, einmalig, unteilbar zu verstehen, weil alleine auf dieser Grundlage als individuell zu fassen, beinhaltet immer auch eine Verallgemeinerung von Vielfältigkeit, von unerreichbaren Dingen, die sich dennoch, weit im Verborgenen, als Friedfertigkeit offenbarten. Von der Tatsache, dass die Dinge in der Welt sich einander bedingen, im Kreislauf des Lebens, und als Menschen, die Individualität nur einander kennen können, als ausgenommen in sich selbst. Existenz, Leben ist weitaus mehr, als es sich errechnen ließe, dass es nicht jedem anderen genügte, wie eine zweigeteilte Welt, geteilt in das Gute, und das Böse, die keine Verfehlungen, keine Vergebung kennen dürfte, denn das Unrecht, wäre das Gerechte. Das unitäre Verständnis einer Welt, die sich in Grenzen festhalten ließe, umzäunen von Mauern, die nicht einmal sichtbar sein mussten, um das Leben einzuschränken, es willkürlich zu beenden
3 Ausgehend von der menschlichen Deutung, von Objekten, Gegenständen, von Zahlenzeichen, muss es eine Bedeutung geben, wie bekannte Zahlensysteme abgeleitet wurden. Der Mensch neigt gerne dazu, etwas zu einem „Ganzen“ zusammenzufassen, es vereinfachte manche Dinge, Buchstaben ergeben ein Wort. Doch existiert dieses Ganze in der Realität nicht wirklich, der Mensch braucht Bezug, sonst könnte er nur dies deuten, aber keine Differenz. Es wäre ihm unmöglich Abstände zu erkennen, materiell zu deuten, Dinge als ein ontologisches Sein, das nicht alleine das Selbst sein würde. Dies verhält sich auch bei der Deutung von Zahlen, selbst ihren Definitionen, ihren Notationen nicht anders, selbst ihr stringente Formalisierung bliebe nie erfasst. Würden diese sich nicht genau auf eine Zahl beschränken lassen, die alles gewesen sein könnte, so bliebe es an die Bedingung geknüpft, der Mensch kann die gedachte, geschriebene Zahl nur im Verhältnis deuten. Weil es abgegrenzt worden sein musste, um es deuten zu können, ob es sich alleine um ein Objekt, eine Zahl selbst gehandelt haben sollte, die in einem universellen Gedanken ganz besonders abstrahiert worden wäre. Das Verhältnis zu sich selbst kann dabei schnell zu einen Widerspruch führen, weil man die Deutung im Verhältnis selbst falsch deuten wollte. Diese Problematik findet sich im Allgemeinen beim Verständnis von Zahlen, im Unterricht, im Allgemeinen von Individualität, wird hier meist schnell von der Einmaligkeit, einer eigenen Eigenständigkeit gesprochen, die ein Ganzes, weil Unteilbarkeit implizierte, wenngleich das Selbst nicht ausschließe, das nicht zu fassen gewesen wäre, die aber nicht ohne ein Zusammenhang zu anderen Menschen, Dingen verstanden werden kann. Dazu muss angeführt werden, dass die 1, insbesondere im Zusammenhang von \(1+1\) als Grundgleichung, sowie in der Nachfolgerrelation als undefiniert gesehen werden kann, weil die Deutung von Ordinalität und Kardinalität objektiv nicht wirklich gegeben sein kann. Denn der Widerspruch bleibt vorhanden, egal wie weit man gedacht haben wollte. Die gedachte Unendlichkeit erübrigt das Problem nicht, von der ein Mensch nicht abschließend wissen kann. Dieser Widerspruch, müsste er nicht immer weiter geführt werden, egal welche Summe, Teilsummen, Ergebnisse man darüber bilden wollte, so entfernte sich nicht nur diese Deutung, denn mit ihr immer auch die Zahlendefinition. Im Grunde genommen ist diese Deutung, im gleichen Interpretations-, oder Definitionsansatz wie eine Zahlennotation undefiniert. Hier setzt der relationale Ansatz an
4 Darf hier auf die Arbeitsweise eingegangen werden: Einzelne Aspekte dürfen noch vertieft werden: Relative Einheit wie a zu sich, und b zu sich, wenn also a, a wie b, b in der Relationsidentität ungleich different sein dürften, also im Übergang, oder im absoluten Gegensatz, wie er in der klassischen Zahlenlehre gesehen würde. Dann dürfte der Übergang darin liegen, die relative Opposition daraus zu bilden, die über relativ Differenz im entferntesten Sinne also anzunehmen sein dürfte. Über die relative Einheit. Dies ist die Prüfweise, die die Übergangslogik greifbar machen sollte. Womit Gleichung objektiv anders, fundamental zu betrachten sein dürfen, auf ihre tatsächliche Konsistenz zu prüfen, stünde es im Übergang dazu, die Natur, die Welt über die Sprache der Mathematik zu erklären. Unter diesem Aspekt sollte auf jegliche Addition, Subtraktion, Division oder ähnliches verzichtet, und die relationale Struktur gebildet werden. Entsprechend einer relativen Differenz, einem relativ Differenzierungsverhältnis